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7 Dinge, die jeder Hund hasst

Es gibt so einige Eigenarten, die wir Menschen uns im Umgang mit unseren Hunden oder unseren Hund angewöhnt haben, die diese aber so gar nicht mögen. Nach vier eigenen Hunden und unzähligen Hunden und vielen, sehr vielen Hundehaltern, die ich kennengelernt habe, habe ich nun eine Liste von Dingen und Eigenarten erstellt, die unsere Hunde meist nicht mögen.

  1. Ständiges einreden, reinreden, Namen sagen.
  2. Grober oder einengender Körperkontakt womöglich noch von oben.
  3. Schlechte Laune verbreiten oder gar am Hund auslassen.
  4. Mal so und mal so entscheiden, zum Beispiel bei der Sofa-Frage.
  5. Langweilige Runden beim Gassi Gehen.
  6. Anstarren. Auslachen.
  7. Hund als Anziehpuppe missbrauchen.
Bordeaux Dogge in albernen Kostüm.
Hund in albernem, sehr albernem Kostüm. Das mag kein Vierbeiner wirklich.

Die Liste der Dinge, die Hunde hassen in unserem Umgang mit ihnen ist weder vollständig, noch muss meine Aufstellung auch für deinen Hund gelten.

Top 7 der Dinge, die jeder Hund hasst

Und hier nun die Liste der sieben Dinge, die jeder oder fast jeder Hund hasst.

Platz eins: Ständig auf den Hund einreden

Ich habe mal den Tipp gelesen, beim Rückruf bloß nicht den Namen des Hundes zu verwenden, da wir diesen schließlich dermaßen inflationär nutzen, dass unser Hund nicht weiß, dass das zurückkommen bedeuten könne. Dazu passt die Erkenntnis, dass Hunde unserem Gerede bestenfalls gleichgültig bis desinteressiert gegenüberstehen. Die meisten Hundehalter werden sogar die Beobachtung gemacht haben, dass der Hund geht (zum Beispiel in ein anderes Zimmer), wenn wir wieder zu viel reden. Wir reden so viel, dass unsere Hunde teilweise gar nicht mehr merken, wenn wir in das Gerede eine Aufforderung verstecken.

Platz zwei: Körperkontakt in Form von groben Kopftätscheleien, Umarmungen, Pustereien

Erst neulich habe ich mal wieder einer kleinen Gruppe Kinder erklärt, dass Hunde es nicht mögen, wenn sie von oben mit den kleinen Kinderhänden auf dem Kopf getätschelt werden. Und habe mich selbst auch mal wieder dabei erwischt, das tatsächlich ab und an selbst zu tun. Dabei mögen das die wenigsten Hunde, die meisten Hunde fühlen sich richtig unwohl, wenn man ihnen am Kopf rumgrabscht. Viel bessere Orte zum Streicheln sind die Seite, der Rücken oder sogar, wenn der Hund entspannt neben ihnen liegt, kraulen sie doch mal den Bauch.

Ähnlich verhält es sich auch mit Umarmungen. Auch die mögen die wenigsten Hunde, schließlich eng es sie ein. Nur weil für uns Menschen eine Umarmung etwas Schönes ist, ist das für unseren Hund nicht so. Er ist schließlich kein Mensch.

Und erst recht mit Pusten in Nasen und Ohren. Auch das können Hunde einfach nicht deuten.

Platz drei: Schlechte Laune am Hund auslassen

Die eigene schlechte Laune am Hund auszulassen ist so einfach – und macht so viel kaputt. Nämlich sein Vertrauen. Schon unsere schlechte Laune raushängen zu lassen, für dicke Luft zu sorgen und schlechte Stimmung zu verbreiten, mögen die meisten Hunde gar nicht. Also, dem Hund zu liebe immer Contenance wahren.

Platz vier: Mal so oder so

Hunde leben gerne in unserem Rudel, noch lieber wenn wir uns auch wie Rudeltiere verhalten und für klare Verhältnisse als Rudelführer sorgen. Ein gutes Beispiel ist das Sofa: Heute ja, morgen nein? Das mag kein Hund. Vielleicht versteht ein Hund noch den Unterschied, dass er pitschnass nicht aufs Sofa darf, obwohl er sonst drauf darf. Aber heute, weil wir alleine sein und morgen wenn jemand da ist tun wir so, als wenn wir die Weltherrschaftsgedanken unseres Hundes doch nicht fördern wollen? Das klappt nicht. Unbeständigkeit / Unzuverlässigkeit.

Platz fünf: Langeweile beim Gassi gehen

Perfekt nach Punkt vier Mal so oder so und unklare Verhältnisse passt perfekt die Langeweile beim Spazierengehen, die die meisten Hunde so gar nicht mögen. Jeden Tag die gleiche Runde mag für uns toll sein und eine sichere Bank, für den Hund ist es Langweilig. Besser ist es die Routen zu wechseln und, wenn es schon die gleiche Runde sein muss, zumindest kleine Spiele oder Übungen einzubauen. Es kann sogar helfen statt links um den Block mal rechts rum zu laufen. Das gilt natürlich vor allem fürs Gassigehen. Die letzte Runde vor dem Schlafengehen, die auf der der Hund ohne große Ablenkung noch mal alles machen soll, das ist sinnvoll, dass diese immer gleich sein soll.

Platz sechs: Anstarren

Anstarren mag kein Hund. Beim eigenen wie bei fremden Hunden solltest du das tunlich unterlassen. Dein eigener Hund wird die Drohgeste deinerseits sicherlich noch hinnehmen und sich verkriechen. Ein fremder Hund kann auf diese Geste der Einschüchterung dann auch noch anders reagieren. Lass es also. Augenkontakt, insbesondere mit dem eigenen Hund ist in Ordnung. Anstarren eben nicht.

Platz sieben: Lustige Kostüme für den Hund

Die Weihnachtsmütze ist ja noch harmlos, schnell ein Elchgeweih über die Ohren auch. Aber Ganzkörperkostüme sind den meisten Hunden sicherlich ein Greul. Vielleicht passen sie sogar perfekt, vielleicht stinken sie noch nicht mal penetrant nach Chemie, sie engen meist aber eben in der Bewegung ein. Und welcher Hund mag es schon, dermaßen in menschlichen Mittelpunkt zu stehen? Nicht gemeint ist natürlich funktionale Kleidung für den Hund, die durchaus ja auch in die Jahreszeit passen darf.

Hast du noch Vorschläge? Habe ich etwas vergessen? Was mag dein Hund nicht?

Das ist meine Liste. Hast Du eine eigene Liste? Fehlt etwas, denkst du das eine oder andere mag dein Hund doch gerne? Dann schreib mir doch in die Kommentare. Ich freue mich schon auf deine Ideen dazu. Ich habe zum Beispiel auf unserer Hundewiese mal nachgefragt. Die meisten waren sich einig, dass immer die gleiche Runde zu langweilig ist, eine Dame mit Hund frisch aus dem Tierschutz wollte das Gefühl der Sicherheit auf dieser Runde noch beibehalten. Was verständlich ist. Eine merkte noch an, dass diese Eigenart Hunde überall mit hinnehmen zu wollen und dann vorm Bäcker oder der Apotheke doch zu scheitern und den Hund im Auto zu lassen, festzubinden auch keine gute Idee sei und mir fiel ein, wie gequält viele Hunde in Menschenmassen aussehen können.

Umfrage: Was mag dein Hund nicht

Mehrfachnennungen möglich. Nicht Repräsentativ.

Was mag dein Hund nicht?Anzahl der Stimmen
Einreden19
Einengender Körperkontakt17 Stimmen
Schlechte Laune verbreiten/auslassen14 Stimmen
Unbeständigkeit / Unzuverlässigkeit13 Stimmen
Langeweile beim Gassi gehen9 Stimmen
Anstarren6 Stimmen
„Lustige“ Kostüme5 Stimmen
Nicht repräsentative Umfrage zum Thema: Was mag dein Hund so gar nicht.

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