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Vom Tierheim ins Weiße Haus

Die Amtseinführung von Joe Biden war bereits am 20. Januar 2021. Die Hunde sind zwischenzeitlich auch ins Weiße Haus eingezogen.

Am nächsten Mittwoch ist es so weit, in den USA wird Joe Biden als Nachfolger von Donald Trump zum neuen Präsidenten der USA vereidigte. Es ist die offizielle Amtseinführt, der allerdings eine inoffizielle vorangehen wird. Und zwar die seiner beiden Hunde als First Dogs.

Weißes Haus Washington USA.

In den vergangen vier Jahren gab es in den USA keinen First Dog, da Donald Trump und seine Familie keine Haustiere, erst Recht keine Hunde hielten. Zuletzt hatte US-Präsident Barack Obama Hunde ins Weiße Haus geholt. Zuerst, kurz nach Obamas Amtseinführung, zog der Portugiesische Wasserhund Bo ein. Er war ein Geschenk für die beiden Töchter des Präsidenten. Später bekam Bo mit Sunny noch eine Spielkameradin.

Joe Biden und seine Ehefrau Hill besitzen gleich zwei Hunde und zwar deutsche Schäferhunde. Major und Champ stammen allerdings nicht von einem Züchter, sie wurden aus einem Tierheim adoptiert. Die Familie Biden hatte beide von der Delaware Humane Association (DHA), einer großen Tierschutzorganisation, die ihre prominenten ehemaligen Schützlinge nutzen möchte, um Spenden und Aufmerksamkeit für ihre Schützlinge zu sammeln.

Und so organisiert diese Tierschutzorganisation bereits am Sonntag vor der Bidens Inauguration eine Amtseinführung bzw. Übernahme der beiden Hunde.

In Facebook wird die Party am 17. Januar 2021 wie folgt beworben:

Webseite der DHA – Making friends for life

Hunde im Weißen Haus

Bereits US-Präsident George Washington hatte Tiere. Neben einigen Jagdhunden auch einen Waschbärenhund sowie einen Esel und ein Pferd. Allerdings lebte George Washington nicht im Weißen Haus. Die Präsidenten nach ihm hatten nicht immer Hunde, James Madison hielt sich einen Papagei, Präsident John Quincy Adams sogar einen Alligator. Sehr viele Hunde hielt sich Präsident Rutherford B. Hayes: Cocker Spaniel, Neufundländer, English Mastiff, Jagdhunde, Greyhound und dazu noch zwei Katzen.

Bidens Hunde sind auch nicht die ersten Schäferhunde im Weißen Haus. Mit Clipper zog ein Deutscher Schäferhund an der Seite von John F. Kennedy ein und auch Präsident Franklin D. Roosevelt hielt mit Majora einen Hund dieser Rasse.

Ebenfalls einen Deutschen Schäferhund hielten Herbert Hoover (der mit King Tut auch einen Belgischen Schäferhund hatte) sowie Präsident Calvin Coolidge.

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