Bio Hundefutter Vergleich

Als Hundeliebhaber liegt Dir bestimmt nicht nur Dein Hund am Herzen, sondern auch Tiere im Allgemeinen. Dann ist es an der Zeit, Dir Gedanken über Bio Hundefutter zu machen. Hier bekommst Du alle nötigen Informationen dazu und sogar einen Bio Hundefutter Test.

Bio Hundefutter im Test

In der Tabelle oben findest Du einen Vergleich von verschiedenen Bio Hundefuttern. Massgeblich für die Bewertung sind:

  • Dass hochwertige Inhaltsstoffe verwendet wurden
  • Es die wichtigsten Nährstoffe enthält
  • Dass das Futter frei von künstlichen Aromen ist

Platz 1 nimmt dabei das unserer Meinung nach beste Biohundefutter ein.

Welche Vorteile hat Bio-Futter für meinen Hund?

Die Rohstoffe von Bio Futter enthalten im Vergleich zu denen im herkömmlichen Futter mehr lebenswichtige Nährstoffe wie Vitamine und Mineralien. Außerdem ist Bio-Futter frei von Pestiziden, wird ohne Gentechnik produziert und weniger Zusatzstoffe sind erlaubt. (R)

Viele Hersteller von Bio Futter setzten auf die Natürlichkeit ihrer Produkte und mischen daher weniger Nährstoffe künstlich zu. Dadurch kann der Nährstoffgehalt von Charge zu Charge schwanken, was in manchem Bio Hundefutter Test bemängelt wird.

Solange sich die Abweichungen nach unten und oben ausgleichen, ist das jedoch kein Problem, sondern vielmehr natürlich. Konventionellem Futter werden Nährstoffe hingegen oft einfach zugesetzt, um einen gleichbleibenden Nährstoffgehalt zu garantieren.

Allerdings ist letztlich die Menge an Nährstoffen entscheidend, die vom Hund aufgenommen wird. Diese Bioverfügbarkeit ist bei naturbelassenen Rohstoffen am höchsten, während von den künstlich zugesetzten Nährstoffen ein größerer Teil unverbraucht wieder ausgeschieden wird.

Der Verzicht auf ungesunde Zusatzstoffe bei der ökologischen Landwirtschaft machen das Bio Futter zweifelsfrei gesünder und gut verträglich für Deinen Hund. Du kannst einen Bio Hundefutter Test zu Rate ziehen, wenn Du in dem Punkt absolut sicher gehen willst.

Die Hersteller von Bio-Futter verzichten auf:

  • Pestizide
  • Geschmacksverstärker
  • Konservierungsstoffe
  • Künstliche Aromen
  • Farbstoffe
  • Vorbeugende Arzneimittel-Gabe
  • Gentechnik

Ohne die Geschmacksverstärker, die Du in konventionellem Futter oft findest, erlangt das natürliche Sättigungsgefühl durch das Bio-Futter wieder mehr Bedeutung.

Dein Hund frisst nicht mehr als nötig und nach dem Auffressen der gegebenen Portion hat er kein zu großes Verlangen nach mehr Futter.

Im Kampf gegen gesundheitsschädliches Übergewicht kann das schon eine willkommene Hilfe sein. Denn Du musst den großen Kulleraugen Deines Hundes seltener widerstehen, weil er vermutlich weniger betteln wird.

Wie stelle ich auf Bio Futter um?

Eine Umgewöhnungsphase musst Du Deinem Hund bei jeder Futterumstellung gönnen. Nicht nur seine Geschmacksknospen müssen sich erst an den natürlicheren Geschmack gewöhnen, auch die Verdauung braucht ein bisschen Zeit.

Um Futterverweigerung und Verdauungsproblemen vorzubeugen, mischst Du das neue Futter erst in kleinerer Menge dem alten Futter bei. Nach und nach kannst Du den Anteil des neuen Futters erhöhen, bis Du das alte Futter schließlich ganz weglassen kannst. (R)

Warum sollte ich Bio Hundefutter kaufen?

Mit dem Kauf von Bio-Produkten unterstützt Du den Umwelt- und Tierschutz. (R) Es geht nicht nur um ein gesünderes Futter für Deinen Hund, sondern auch um ein glücklicheres Leben der Schlachttiere und weniger Belastung für die Umwelt. Der ökologische Fußabdruck unserer Haustiere ist nämlich nicht besonders gut.

Warum trägt der Kauf von Bio zum Tierschutz bei?

Das Fleisch für konventionelles Futter stammt aus der Massentierhaltung. Zertifizierte Bio-Qualität garantiert hingegen eine artgerechte Haltung der Schlachttiere.

Bio-Tiere können sich freier bewegen. Es gibt strengere Regelungen, welches Futter und welche Medikamente erlaubt sind. Dadurch wird das Fleisch hochwertiger und Medikamentenrückstände wie Antibiotika werden vermieden.

Die pflanzlichen Inhaltsstoffe des Bio-Futters und das Futter für die Schlachttiere werden ebenfalls ökologisch hergestellt. Sowohl der nachhaltigere Anbau der Pflanzen als auch die artgerechtere Tierhaltung sind umweltfreundlicher als die konventionelle Landwirtschaft.

Davon profitiert nicht nur die Umwelt mitsamt allen wildlebenden Tiere, sondern eben auch wir Menschen mit unseren Haustieren. Bio ist jedoch nicht gleich Bio.

Verschiedene Bio-Siegel garantieren unterschiedlich starke Standards in Sachen Nachhaltigkeit und Tierschutz. Du kannst selbst entscheiden, wie wichtig Dir welche Kriterien sind und Dich beim Kauf von Bio-Hundefutter am entsprechenden Siegel orientieren.

Welche Bio Siegel für Hundefutter gibt es?

Die bekanntesten Bio Siegel:

  • Deutsches staatliches Bio Siegel
  • EU Bio Siegel
  • Bioland
  • Demeter
  • Naturland
  • Biokreis

Bio-Siegel, die Du von Lebensmitteln kennst, findest Du auch auf den Verpackungen der Bio-Hundefutter. (R) Produkte mit dem staatlichen Bio-Siegel müssen die in den EU-Rechtsvorschriften vorgegebenen Bedingungen erfüllen.

Die Einhaltung wird von zugelassenen Kontrollstellen überprüft und bei einem Missbrauch des Bio-Siegels drohen entsprechende Strafen.

Wenn Du das Bio-Siegel nach EU-Öko-Verordnung mit dem grünen Sechseck siehst, hast Du eine gewisse Sicherheit über eine umwelt- und tierfreundlichere Herstellung des Futters. So heißt es auf dem Informationsportal der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung:

Das Bio-Siegel steht für eine ökologische Produktion und artgerechte Tierhaltung.

Gleiches gilt für das EU-Bio-Siegel. Das grüne Siegel mit den weißen Europa-Sternen in Form eines Blattes soll die staatlichen Siegel der einzelnen Länder einheitlich ablösen. Da das deutsche Bio-Siegel älter und hierzulande bekannter ist, wird es aber noch häufig zusätzlich verwendet.

Wie geht es noch besser?

Darüber hinaus gibt es Anbauverbände, denen die Forderungen des EU-Bio-Siegels nicht weit genug gehen. Jeder Verband hat eigene Kriterien, die vor allem bei Demeter und Naturland wesentlich strenger sind als die EU-Rechtsvorschriften. (R) Deren Einhaltung wird mit dem Siegel des jeweiligen Verbandes garantiert.

Die Kriterien der Siegel von Biokreis und Bioland sind etwas weniger streng, aber immer noch deutlich weitreichender als die EU-Rechtsvorschriften. (R)

Weshalb ist Bio-Hundefutter oft teurer?

Tieren ein besseres Leben zu geben und mehr Wert auf die Umwelt zu legen, hat natürlich seine Kosten. Den Schlachttieren mehr Platz zu bieten und sie ökologisch zu ernähren, ist nun mal nicht so wirtschaftlich wie die Massentierhaltung.

Je mehr nachhaltige Kriterien dann noch zusätzlich beachtet werden, desto teurer ist hinterher auch das Produkt.

Wie erkenne ich gutes Bio-Hundefutter?

Dabei musst Du auf die Zusammensetzung des Futters achten. Denn auch bei Bio-Produkten lohnt sich ein Hundefutter-Vergleich. Hundefutter-Tests können Dir aber als Orientierung dienen. Dass auf dem Etikett “Bio” steht, reicht als alleiniges Qualitätsmerkmal nicht aus.

Es muss alle benötigten Nährstoffe enthalten, einen hohen Fleischanteil aufweisen und ohne Zuckerzusatz sein. Tierische Nebenprodukte können auch im Bio-Hundefutter enthalten sein. Sie müssen dann lediglich aus der ökologischen Tierhaltung stammen.

Was genau diese tierischen Nebenprodukte sind, muss weder bei konventionellem Futter noch bei Bio-Futter genauer angeben werden.

Einige Hersteller von Bio-Hundefutter gehen jedoch freiwillig offen damit um und listen die Einzelbestandteile bei den Zutaten auf. Meistens sind das dann die guten Schlachtabfälle wie Innereien und weniger Hufen, Schnäbel oder Federn.

Wo kann ich Hundefutter in Bio-Qualität kaufen?

Bio-Hundefutter bekommst Du:

  • In Online-Shops
  • Bei Herstellern
  • Im Tierfachhandel
  • Im Bio-Supermarkt

So findest Du eine große Auswahl an verschiedenen Trocken- und Nassfuttersorten, so dass bestimmt etwas für den Geschmack Deines Hundes dabei ist.

Einzelne Bio-Futter für Hunde bieten mittlerweile sogar einige Drogerie- und Supermärkte an. Informationen zum Preis-Leistungs-Verhältnis erhältst Du in dem ein oder anderen Bio Hundefutter Test. Einen größeren Aufwand beim Einkaufen hast Du also nicht zu befürchten, wenn Du auf Bio-Futter umsteigen möchtest.

Referenzen und Quellen

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