Arthritis beim Hund ist häufiger Begleiter von mittelalten bis älteren Hunden. Manchmal können unsere besten Freunde sogar schon in jungen Jahren erkranken. Dabei entstehen schmerzhafte Veränderungen des betroffenen Gelenks bei Deinem besten Freund.

Behandlung von Arthritis beim Hund

Eins gleich vorweg: Arthritis kann nicht geheilt werden. Allerdings gibt es diverse gute Behandlungsmethoden. Einige davon sind natürlich einige davon rein Medikamentös. Wichtig ist, dass Du in jedem Fall den Rat eines oder mehrerer Tierärzte einholst, bevor Du irgendeine Therapie beginnst.
Arthitis beim Hund kann behandelt werden
Das Hauptziel einer jeden Behandlung sollte sein, dass Dein Liebling keine starken Schmerzen hat.

Vorneweg gesagt sei, dass die richtige Fütterung verbunden mit gleichmäßiger und kontrollierter Bewegung (kein Springen, kein abruptes Stoppen wie bei Apportier-Spielen) und das ganze Verbunden mit einem peinlich-genauen Beachten des richtigen Gewichts (kein Übergewicht, besser ein wenig schlanker als ein Gramm zu viel) wichtig sind, um die Gelenke des Hundes zu schonen. Es gibt auch Ergänzungsfutter mit gelenkaktiven Substanzen, die Knorpel und Gelenke unterstützen.

 

Was ist Arthritis?

Bei Arthritis (sie trifft nicht nur Hunde, sondern auch den Menschen) handelt es sich um eine entzündliche Gelenkerkrankung. Diese Gelenkentzündung kann auch mehrere Gelenke gleichzeitig betreffen.  Unterschieden werden bei der Arthritis zwei Formen:

Bei der infektiösen Arthritis verursachen Krankheitskeime wie Bakterien die Entzündung. Diese können durch Verletzungen in den Körper eindringen. Aber auch eine Krankheit kann Ursache sein. Bei der nicht-infektiösen Form hingegen liegt eine Entzündungsreaktion des Immunsystems zugrunde. Oft steht ein sogenanntes stumpfes Trauma am Anfang des Leidens. Bei diesem (eine Zerrung oder Quetschung) gelangen Knorpelteilchen ins Gewebe auf die der Körper mit einer Entzündung reagiert.

Unterschiede zur Arthrose beim Hund

Bei der Arthrose handelt es sich um eine Verschleißerscheinung der Gelenke. Diese kann durch chronische Gelenkerkrankungen entstanden sein. Eine Arthrose ist anhand der geschädigten Gelenkknorpel auch gut zu diagnostizieren. Diese gehen einher mit überschießendem Knochengewebe, verdickten Gelenkkapseln und Veränderungen der Gelenkschmiere. Ursache für eine Arthrose kann durch aus auch eine Arthritis sein. Insbesondere wenn diese chronisch verläuft.

MEDIZINISCHER HINWEIS

Arthritis beim Hund ist teilweise schwer vom Laien zu erkennen. Es bedarf dazu des geübten Auges eines Veterinärs.

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