Nassfutter – ein Test und Ratgeber

Gutes Nassfutter erfüllt die Ansprüche einer artgerechten Ernährung von Hunden. Das gilt aber nur für hochwertiges Hundefutter. Wir klären auf, worauf es bei Nassfutter ankommt und was die Vorteile gegenüber Trockenfutter sind.

Eine Tabelle mit den Ergebnissen aus unseren Tests verschafft Dir einen ersten Überblick über Nassfuttersorten. Für ausführlichere Informationen zu den einzelnen Nassfuttermarken verschiedener Hersteller empfehlen wir Dir unsere Testberichte.

Nassfutter für Hunde im Test – Die Ergebnisse

ProductBeschreibung
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Was ist gutes Nassfutter für Hunde?

Gutes Nassfutter für Hunde zeichnet sich durch einen hohen Fleischgehalt und hochwertige Zutaten aus.

Bereits an der Deklaration erkennst Du, ob sich der Kauf lohnt. Bei einem guten Nassfutter sind alle Zutaten einzeln mit Prozentangaben aufgelistet. Einige Tricks der Hersteller sind schwer zu erkennen. Mit unseren Testberichten tappst Du nicht in die Falle und erkennst eine gute Deklaration.

Der Fleischanteil beträgt bei einem guten Futter mindestens 70 %. Schließlich sind Hunde Fleischfresser. Beim Öffnen der Dose erkennst Du bei einem Nassfutter, ob es viel Fleisch enthält. Gemüse und Getreide dürfen auch enthalten sein. Entscheidend ist die Menge.

Solange Fleisch die Hauptzutat ist, ist das ein Qualitätszeichen. Neben Muskelfleisch sind gesunde Innereien wichtig. Minderwertige Schlachtabfälle haben hingegen nichts in einem Hundefutter verloren.

Hunde lieben Nassfutter

Künstliche Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe sind ebenso überflüssig wie Lockstoffe und Füllstoffe. Hochwertige Rohstoffe sorgen auf natürliche Weise für einen guten Geschmack. Gilt das Nassfutter als Alleinfutter, muss es Nährstoffe, Vitamine und Mineralien in ausreichender Menge enthalten. Ansonsten drohen Deinem Hund Mangelerscheinungen.

Die individuellen Bedürfnisse Deines Hundes spielen ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Wahl. Unsere Tests haben Futtersorten verschiedener Hersteller unter die Lupe genommen. Damit findest Du das perfekte Hundefutter für Deinen Hund.

Merkmale eines sehr guten Nassfutters im Überblick:

  • klare Deklaration
  • hoher Fleischanteil von mindestens 70 %
  • gesunde Innereien
  • bekömmliches Getreide und Gemüse in kleiner Menge
  • frei von Zusatzstoffen wie Aromen, Farb- und Konservierungsstoffe
  • keine Schlachtabfälle
  • angemessene Mineralstoff-,Vitamin- und Nährstoffkonzentration
  • kein Fleisch von Tieren aus Massentierhaltung
  • kein zu hoher Wasseranteil

Wann ist Bio als Futter wirklich besser?

Bei einer gleichwertigen Zusammensetzung der Inhaltsstoffe ist Bio besser als herkömmliches Hundefutter. Aber bei Bio gelten die gleichen Regeln für ein gutes Futter. Das Siegel garantiert ausschließlich, dass die Zutaten aus biologischer Landwirtschaft stammen. Ob das Futter wirklich hochwertig ist, verrät Dir das Siegel nicht.

Es gibt Bio-Hundefutter, das durch einen zu geringen Fleischanteil schlechter in unserem Test abschneidet. In dem Fall ist für Deinen Hund ein herkömmliches Nassfutter mit viel Fleisch besser.

Die Vorteile von Bio-Futter sind:

  • besser für die Umwelt
  • kein Fleisch von Tieren aus Massentierhaltung
  • Rohstoffe haben mehr Nährstoffe
  • frei von Pestiziden
  • ohne Gentechnik
  • frei von künstlichen Geschmacksverstärkern
  • frei von Zusatzstoffen wie künstliche Aroma-, Farb- und Konservierungsstoffe
  • keine vorbeugende Arzneimittel-Gabe

Wie profitieren Tiere von Bio als Nassfutter?

Die Hersteller von Bio-Hundefutter verwenden kein Fleisch von Tieren aus der Massentierhaltung. Bio kommt also auch den Tieren zugute, von denen Dein Hund das Fleisch frisst. Die artgerechtere Haltung und Versorgung der Schlachttiere verbessert zudem die Qualität des Fleisches.

Davon profitiert wiederum die Gesundheit Deines Hundes. Außerdem ist die biologische Landwirtschaft verträglicher für die Umwelt.Durch eine gesündere Umwelt gewinnen letztlich alle Tiere gemeinsam mit uns Menschen. Gutes Nassfutter in Bio-Qualität zu kaufen, ist für Tierliebhaber folglich eine Überlegung wert.

Welches Hundefutter ist besser: nass oder trocken?

Nassfutter bietet Deinem Hund mehr Vorteile, während Trockenfutter für Dich praktischer ist.

Nassfutter ist die artgerechtere Ernährung und kommt einem Frischfutter recht nahe. Durch die enthaltene Flüssigkeit schmeckt es Deinem Hund besser und das Kauen ist ebenfalls angenehmer. Der wesentlich höhere Wassergehalt im Nassfutter ist für Haushunde sehr vorteilhaft, die zu wenig trinken. Zur Trockennahrung musst Du immer zusätzlich reichlich Flüssigkeit anbieten.

Bei Trockenfutter kann der Hersteller leicht schummeln. Einem Nassfutter siehst Du deutlicher an, aus wie viel Fleisch es besteht. Während Nassfutter meist Frischfleisch enthält, verwenden die Hersteller für Trockenfutter eher Gefrierfleisch. Trockenfutter benötigt im Gegensatz zu Nassfutter immer ein Konservierungsmittel.

Dafür ist das Trockenfutter einer geöffneten Packung länger haltbar. Dein Hund benötigt vom Trockenfutter nur eine recht kleine Menge. Denn die Nährstoffe sind darin sehr konzentriert. Für Dich bedeutet Trockenfutter geringere Kosten und weniger Schmutz. Gleichzeitig verursacht Trockenfutter weniger Verpackungsmüll.

Alternativ kannst Du Deinem Hund Nassfutter und Trockenfutter zu unterschiedlichen Tageszeiten anbieten. Eine gewisse Regelmäßigkeit und Eingewöhnung ist dafür allerdings sehr wichtig. Letztlich liegt die Wahl bei Dir.

Welche Sorten an Nassfutter sind für welchen Hund geeignet?

Du findest verschiedenes Nassfutter für spezielle Bedürfnisse:

  • Hundefutter für Welpen und Junghunde
  • Nahrung für ausgewachsene Hunde
  • Futter für Senioren
  • Nahrung für kleine und große Hundearten
  • Diätfutter
  • Sensitiv-Nassfutter
  • Schonkost ohne Getreide
  • Futter für Hunde mit Allergien

Für Welpen ist ein energiereicheres Futter mit einem ausgewogenen Kalzium-Phosphor-Verhältnis für einen guten Körperbau wichtig. Senioren benötigen meist weniger Energie, aber dennoch genügend Mineralien und Vitamine. Kleine Hunde haben andere Ansprüche als große Hunde.

Nassfutter für große Rassen enthalten Inhaltsstoffe, die die Gesundheit der Gelenke fördern. Schließlich ist ihr Körperbau anfälliger für Gelenkerkrankungen. Für kleine Rassen ist hingegen ein schneller Energielieferant wichtiger.

Spezielle Schonkost bieten Hersteller für besonders empfindliche Hundemägen an. Diese ist frei von Zusatzstoffen und erhält leicht verdauliche Zutaten. Die Schonkost ist auch für Hunde gut verträglich, die unter Allergien oder Unverträglichkeiten leiden.

Allerdings ist sehr gutes Nassfutter all diesen Besonderheiten gewappnet. In manchen Fällen benötigt Dein Hund lediglich ein zusätzliches Ergänzungsfutter.

Unsere Testberichte klären darüber auf, welche Sorten für alle Rassen und Altersstufen geeignet sind. Für empfindliche Hunde sind die Sieger aus unseren Tests ohnehin gut verträglich.

Wann braucht Dein Hund Ergänzungsfutter?

Ein Ergänzungsfutter ist für Hunde sinnvoll, die Probleme bei der Verwertung von Nährstoffen haben. Das kann auf folgende Hunde zutreffen:

  • alte Hunde
  • kranke Hunde
  • frisch operierte Hunde
  • Hunde mit empfindlichem Magen-Darm-Trakt

Das Ergänzungsfutter enthält gezielte Nährstoffe in einer hohen Konzentration. So bekommt Dein Hund einen zusätzlichen Vitaminschub. Du kannst es Deinem Hund seinem Bedarf entsprechend zusätzlich zum normalen Nassfutter geben.

Wie lange ist Nassfutter haltbar?

Ungeöffnet ist Nassfutter sehr lange haltbar. Einmal geöffnet musst Du es innerhalb weniger Tage verbrauchen.

Zur Haltbarmachung erhitzen die Hersteller die feuchte Nahrung und verschließen es in den Dosen luftdicht. Der Prozess gleicht dem von Lebensmittelkonserven. Dadurch kann Nassfutter auf jegliche Konservierungsmittel verzichten. Dennoch ist es ratsam, die Dosen kühl und trocken zu lagern.

Geöffnete Dosen kannst Du im Kühlschrank zwei bis drei Tage aufbewahren. Bevor Dein Hund das Futter frisst, erwärmst Du es am besten. Zu kaltes Futter schlägt Deinem Hund auf den Magen. Manche füllen das Futter nach dem Öffnen in ein anderes Gefäß um.

Denn die Metalldose reagiert mit der Luft und es entstehen Schadstoffe. Bei einer kurzzeitigen Aufbewahrung stellt das aber kein Problem dar.

Wo bekommst Du Infos auf einen Blick zur Haltbarkeit von Nassfutter?

Wir haben Dir das Wichtigste zur Haltbarkeit von Nassfutter zusammengestellt:

  • Konservierung durch Einkochen und luftdichtes Verschließen
  • im Gegensatz zum Trockenfutter keine Konservierungsmittel nötig
  • ungeöffnet lange Zeit haltbar
  • immer kühl und trocken lagern
  • geöffnet nur 2-3 Tage im Kühlschrank haltbar
  • nicht direkt aus dem Kühlschrank kalt verfüttern

Wo findest Du Testberichte über Nassfutter mit viel Fleisch?

Auf unserer Seite findest Du Tests zu einzelnen Nassfuttersorten. In jedem Test erfährst Du, wie viel Fleisch das Hundefutter enthält.

Nur in Fällen einer unklaren Deklaration weiß leider niemand, wie hoch der tatsächliche Fleischanteil ist. Wir gehen dann von einem eher niedrigen Fleischgehalt aus. Wir haben jedoch auch Nassfutter mit sehr viel Fleisch in unseren Tests.

Bei der Suche nach einem fleischreichen Futter, kannst Du Dich an unserer Wertung orientieren. Die Sorten mit einem hohen Fleischgehalt erhalten von uns eine höhere Punktzahl als andere Futtermarken.

Referenzen und Quellen