13 Vorteile von Hagebuttenpulver für Hunde

Dein Hund humpelt, legt öfters Pausen ein und spielt nicht mehr so gerne? Schuld kann eine Arthrose oder eine andere Erkrankung der Gelenke sein. Sind es nur leichte Symptome, dann kann bereits Hagebuttenpulver helfen, die Schmerzen des Hundes zu lindern und ihm wieder zu mehr Freude an der Bewegung zu verhelfen.

Denn Hagebuttenpulver ist nicht nur reich an Vitamin C (welches vom Hund übrigens selber produziert werden kann), es hat auch eine antioxidative Wirkung und davon profitieren auch unsere Vierbeiner. Daher gilt Hagebuttenpulver nicht nur beim Hund als bewährtes Hausmittel bei Problemen durch Entzündungen. Es kann auch neuen Schwung in dein Leben bringen.

Hagebuttenpulver für Hunde - Empfehlungen

Diese Wirkung hat Hagebuttenpulver für Hunde

Hagebutten sind reich an Vitamin C. Dieses lebenswichtige Vitamin können Hunde zwar selber herstellen, aber dadurch, dass Hagebuttenpulver besonders viel Vitamin C enthält, wirkt es als ideales Antioxidans und schützt so nicht nur die Zellen, sondern auch die Gesundheit des Hundes. Antioxidantien sind in ihrer Wirkung ideal als freie Radikalenfänger, sie machen diese unschädlich und fördern so die Hundegesundheit. Denn je weniger freie Radikale unterwegs sind, umso weniger Schäden werden an den Zellen durch diese verursacht.

So wirkt Hagebuttenpulver auch besonders entzündungshemmend. Davon profitieren die Gelenke, die bei Entzündungen schmerzen und den Vierbeiner in der Bewegung hindern. Dieses sind die wichtigsten Wirkungen von Hagebuttenpulver, darum wird es so gerne bei Hunden eingesetzt. Aber auch viele Menschen nehmen dieses Pulver als Nahrungsergänzung: Wegen der gesunden Inhaltsstoffe und gegen Schmerzen in den Gelenken.

Was macht Hagebuttenpulver für Hunde so interessant?

Neben Vitamin C enthält Hagebuttenpulver noch andere Vitamine, die äußerst gut für die Hundegesundheit sind.

Sollten diese Vitamine nicht bereits im Hundefutter enthalten sein?

Natürlich sollte ein Hund, der ein gutes Hundefutter (zum Beispiel ein Hundefutter mit einem hohen Fleischanteil) erhält, alle wichtigen Nährstoffe über sein Fressen erhalten. Aber manche Hunde sind mäkelig, mancher Hundesenior frisst nicht mehr genug. Und manchmal möchte man einfach mit einer Hagebutten-Kur noch für ein Extra mehr an den enthaltenen Vitaminen sorgen. Um dem Hund etwas Gutes zu tun, weil er akut Beschwerden hat.

Vorteile der Hagebutte für den Hund im Überblick

  • Hagebuttenpulver ist ein reines Naturprodukt.
  • Es sind keine Nebenwirkungen bekannt (auch nicht bei einer Langzeitanwendung).
  • Das Pulver enthält reichlich bioaktive Substanzen, es ist Antioxidans und ein freier Radikalenfänger.
  • Die meisten Hunde vertragen das Pulver sehr gut.
  • Dank der enthaltenen Vitamine wirkt das Pulver schmerz- und entzündungshemmend.
  • Die Gabe über einen längeren Zeitraum kann für schmerzfreie oder zumindest leichtere Bewegungen sorgen.
  • Das Pulver ist mit Hilfe von Teelöffeln und Esslöffeln einfach zu dosieren.
  • Es ist für eine Langzeitanwendung geeignet.
  • Hagebuttenpulver lässt sich dennoch jederzeit wieder absetzen.
  • Hagebuttenpulver ist für kleine, mittelgroße und große Hunde geeignet.
  • Für junge Hunde und alte Hunde gut. Gerade Hundesenioren kann das Pulver dabei ein Extra an Vitaminen geben. Was das Immunsystem stärkt und für mehr Wohlbefinden sorgt.
  • Auch uns Menschen tut Hagebuttenpulver gut. Schon wegen des hohen Gehalts an Vitamin C wird dem Pulver auch ein positiver Effekt im Kampf gegen Erkältungen nachgesagt.
  • Vegan und glutenfrei.

Hagebuttenpulver für den Hund – Dosierung und Aufbewahrung

Dosierung

In erster Linie sollte man bei Hagebuttenpulver auf die empfohlene Dosierung auf der Packung achten. Diesen Angaben sollte man immer Vorrang geben, denn diese berücksichtigen, in welcher Konzentration das Pulver vorliegt. Fehlen die Angaben zur richtigen Dosierung der Hagebutte, dann kann man sich an folgende Richtwerte halten.

Dosierung für kleine bis große Hunde

  • Kleiner Hund bis ca. 5 Kilogramm, 5 ml oder etwa ein Teelöffel pro Tag
  • Mittlerer Hund bis etwa 15 Kilogramm, bis zu 15 ml oder einen Esslöffel pro Tag
  • Mittelgroße bis große Hund, bis etwa 30 Kilogramm, bis zu 2 Esslöffel pro Tag
  • Große Hunde, etwa ein Esslöffel pro 15 Kilogramm Körpergewicht und Tag.

Hagebuttenmus sollte geringer dosiert werden

Die Hagebutte muss über einen längeren Zeitraum gegeben werden. Der therapeutische Effekt setzt nicht am ersten Tag ein. Man sollte den Hund langsam an das Hagebuttenpulver gewöhnen und zunächst mit einer geringeren Dosis beginnen und diese dann langsam steigern bis man die angestrebte Dosierung erreicht hat.

Hagebuttenpulver richtig aufbewahren

Das Pulver am besten fest verschlossen vor Sauerstoff, Licht und Wärme geschützt aufbewahren. Wer eine größere Packung kauft, kann eine kleinere Menge für den täglichen Gebrauch umfüllen und füllt dann wöchentlich nach. So muss die große Packung nicht ständig auf und zu gemacht werden. Hagebuttenpulver aber bitte nicht im Kühlschrank aufbewahren. Dort könnte das Pulver zu schimmeln beginnen.

Hagebuttenpulver hilft vielen Hunden

Natürlich wird Hagebuttenpulver auch gerne als Hausmittel angesehen, es handelt sich aber um ein Nahrungsergänzungsmittel. Es kann bei gesundheitlichen Problemen helfen und oftmals ist eine Steigerung der Beweglichkeit und damit auch Lebensfreude beim Hund zu beobachten. Aber auch wenn der Bewegungsapparat des Hundes noch intakt ist, können insbesondere Hundesenioren von den gesunden Inhaltsstoffen profitieren. Ihnen tut ein Extra an Vitamin C, Vitamin K und dem Provitamin A nur gut.

Hagebuttenpulver hilft auch uns Menschen

Von Gelenkproblemen und Entzündungen bleiben auch wir Menschen nicht verschont und natürlich freut sich auch unser Organismus über einen Extrakick an Vitamin C, K und dem Provitamin A. Genau deshalb tut auch uns Hagebuttenpulver gut. Während der Hund das Pulver in sein Fressen gemischt bekommt, können wir natürlich ausgefeilter vorgehen und das Hagebuttenpulver zum Beispiel zum Teil eines leckeren Brotaufstrichs machen.

In dem wir ein Teil Pulver mit einem Teil flüssigen Honig mischen. Ebenfalls gut ist eine zerdrückte Banane, die mit etwas Hagebuttenpulver, Mandelmus und Sanddornsaft veredelt wird. Aber ebenso kann man mit Hagebuttenpulver auch das Müsli anreichern. Oder wir genießen einfach einen leckeren Hagebuttentee.

Hagebuttenpulver bei Arthrose

Hunde können von Arthrose betroffen sein. Dabei handelt es sich um eine häufig auftretende Gelenkerkrankung, bei der die Knorpelschicht des Gelenks zerstört wird. Je nachdem wie stark ausgeprägt die Arthrose ist, können neben starken Schmerzen auch Bewegungseinschränkungen die Folge sein. Eine Arthrose ist nicht heilbar, es gibt aber einiges, was man tun kann, um die Auswirkungen der Erkrankung abzumildern.

Auch Hagebuttenpulver wird oft angeführt, wenn es darum geht, Arthrose-Beschwerden zu lindern, sowohl wenn es um erkrankte Tiere (Hunde, Pferde, Katzen) geht, aber auch beim Menschen. Kann Hagebutte aber wirklich helfen? In der Volksmedizin wurde die Hagebutte häufig angewendet, ihre gesunde Wirkung ist also schon lange bekannt. Eingesetzt wurden Produkte aus der Hagebutte auch zur Rheuma- und Gichttherapie.

Eine gezielte Anwendung von Hagebutten bei Arthrose ist allerdings nicht bekannt. Jedoch wurde 2003 von einem Forscherteam aus Dänemark in der Hagebutte eine Gruppe von sekundären Pflanzenstoffen entdeckt, den Galaktolipide (auch Galactolipide). Wie spätere Untersuchungen zeigen konnten, sind es eben diese Galaktolipide, die dafür sorgen, dass die Hagebutte einen entzündungshemmenden Effekt hat. Auch eine knorpelschützende Wirkung konnte man nachweisen. Und eben diese knorpelschützende Wirkung kann Hagebutte bzw. Produkte aus der Hagebutte interessant für verschiedene Anwendungen bei Arthrose machen.

Es folgten zu Beginn des Jahrtausends auch mehrere Blindstudien (sogar Doppelblindstudien), bei denen zumindest nachgewiesen werden konnte, dass bei der Anwendung von Hagebuttenextrakt weniger sonstige Schmerzmittel gegeben werden mussten. Nebenwirkungen traten nicht auf. Eine knorpelschützende Wirkung oder gar ein Wiederaufbau von Knorpel konnte allerdings nicht bewiesen werden.

Es ist kein Allheil-Wundermittel

ACHTUNG: Bei Verdacht auf starken Schmerzen unbedingt auch einen Tierarzt aufsuchen. Neben Arthrose und Arthritis (siehe auch Arthritis beim Hund) können auch noch andere Erkrankungen der Gelenke vorliegen, wie zum Beispiel eine Hüftdysplasie oder eine Ellbogendysplasie. Ebenso können natürlich auch eher harmlose Probleme wie eine Verstauchung oder Zerrung der Muskeln aufgetreten sein. Ein Besuch beim Tierarzt kann Klarheit schaffen und sollte dem Tier zuliebe auch nicht lange aufgeschoben werden.

Hagebuttenpulver Nebenwirkungen

Die Hagebutte ist eine ungiftige Pflanze, bekannt ist sie als ungiftige Heckenrose. Das gilt für alle ihre Pflanzenbestandteile. Dass die gesamte Pflanze nicht toxisch (giftig) ist, führt mit dazu, dass Nebenwirkungen nur äußerst selten auftreten. Vereinzelt werden wohl Allergien beobachtet, dafür muss aber schon der Hagebuttenextrakt in größerer Menge eingenommen werden. Zu den Nebenwirkungen bei der Einnahme des Pulvers gehört, dass dem Tee eine harntreibende Wirkung nachgesagt wird. Wenn man Pech hat, muss man nach dem Genuss des Pulvers öfters auf die Toilette. Außer gelegentlich auftretenden Allergien und der harntreibenden Wirkung sind keine Nebenwirkungen bekannt. Auch der Dauergenuss von Hagebutten als Pulver, Tee oder Extrakt gilt als unproblematisch, solange eben keine Überempfindlichkeit (Allergie) bekannt ist. Sollten dennoch Nebenwirkungen auftreten, dann sollten diese verschwinden, sobald die Einnahme unterbrochen oder eben beendet wird. Bei sehr hoher Dosierung (normal ist wohl 5 Gramm Pulver pro Tag beim Menschen) können selten Magen-Darmbeschwerden auftreten. Von einer sehr hohen Dosis spricht man erst ab 45 Gramm pro Tag. Schwangere, stillende Hündinnen dürfen nicht die normale Menge an Pulver einnehmen.

Die Hagebutte

Die Hagebutte kennt wohl jeder, wächst sie doch am Wegesrand und ist mit ihren leuchtend roten Früchten kaum zu übersehen. Ihren Namen hat die Hagebutte auch von der Hecke bzw. dem dicken Gebüsch, das die Pflanze bildet, denn Hag bedeutet nun mal Hecke. Das Wort Butte hingegen stammt von Butzen, einem alten deutschen Wort nach und bedeutet so viel wie Verdickung, was auf die rundliche Form der einzelnen Hagebutte anspielt. Und so sieht ein Hagebuttenstrauch auch aus: Ein dichtes Gebüsch mit vielen verdickten Früchten, die als Lebensmittel (Tee und Marmelade) genutzt werden, aber auch als Heilmittel.

Heute ist die Hagebutte in Europa, Nordafrika, Vorder- und Mittelasien verbreitet. Dabei stammte sie ursprünglich aus Persien.

Verwendet wird von der Hagebutte meist die rote Frucht, die als Scheinfrucht gilt. Denn die Kerne sind botanisch gesehen Nüsse. Es gibt verschiedene Arten von Hagebuttenpflanzen. Es handelt sich bei ihr im Übrigen um eine Rosenart. Hagebutten werden alle Früchte genannt, die an Rosenpflanzen wachsen. Zu Hagebuttenpulver verarbeitet werden meist die Früchte der Hundsrose (Rosa canina). Ebenfalls Verwendung finden aber auch die Hagebutten der Gebirgsrose, der Weinrose und der Kartoffelrose. Meist ist eine Hagebutte rötlich bis rot, es ist eine kleine und feste Frucht. Öffnet man sie, dann findet man in ihre eine Reihe von Samen/Kernen bzw. Nüssen.

Hagebuttenpulver herstellen

Um Hagebuttenpulver herzustellen, benötigt man Hagebutten. Diese werden getrocknet. Geschieht das besonders schonungsvoll, dann bleiben die wichtigen Inhaltsstoffe auch erhalten. Sind Früchte getrocknet, dann werden sie gemahlen und am Ende ist ein feines Pulver entstanden, das du als Hagebuttenpulver kaufen kannst. Wer Hagebuttenpulver selber machen möchte, sollte darauf achten, die Früchte dort einzusammeln, wo möglichst keine oder nur sehr wenige Autos vorbeifahren. Eine Hecke direkt an einem Feld, das vielleicht gedüngt wurde, ist nicht von Vorteil. Geerntet werden kann die Hagebutte ab September, vereinzelt finden sich die roten Früchte sogar noch im Februar an den Sträuchern. Ehe man die Hagebutte trocknet, sollte sie gründlich gewaschen und die Kerne entfernt werden. Getrocknet wird dann im Backofen bei 38 Grad (immer mal wieder die Tür öffnen, damit die Feuchtigkeit aus dem Ofen kann). Der Trocknungsprozess geht über mehrere Stunden. Den gesunden Inhaltsstoffen zu Liebe, sollte man nicht versuchen, die Trocknungszeit durch höhere Temperaturen zu verkürzen. Danach werden die getrockneten Hagebutten gemahlen.

Wissenswertes rund um die Hagebutte

Mehr Vitamin C als Zitrone und Orange

Hagebutten enthalten neben Vitamin C, K und dem Provitamin A noch die Vitamine B1 und B2. Enthalten ist auch Lycopin. Der Vitamin-C-Gehalt übersteigt den von Orangen und auch Zitronen um ein Vielfaches. Allerdings ist ausgerechnet Vitamin C sehr wärme- und lichtempfindlich, daher sollte man beim Trocknen der Hagebutte keine Temperaturen von über 40 Grad erreichen. Das Hagebuttenpulver ist auch gut für die Verdauung beim Hund.

100 g frische Hagebutten enthalten 400-5.000 mg Vitamin C.

Juckpulver

Da, wo unsere Haut dünn ist, ist sie besonders sensibel. Besonders empfindlich sind außerdem unsere Schleimhäute. Da, wo die Haut besonders dünn ist und an unseren Schleimhäuten können die feinen Härchen der Hagebuttenfrüchte durchaus Reizungen hervorrufen. Daher werden eben diese Härchen von Kindern auch gerne als Juckpulver eingesetzt. Dabei sind es nicht etwa ungesunde Inhaltsstoffe, die für den Juckreiz sorgen (die Hagebutte und all ihre Teile sind ungiftig), sondern kleine feine Widerhaken an den kleinen Härchen, die sich an den Kernen befinden.

Warum Hagebutten entkernen

Möchte man Hagebutten verarbeiten, zum Beispiel zu Marmelade oder getrockneten Pulver, sollte man diese entkernen. Dabei kann ein feines Teesieb hilfreich sein. Entfernt werden die feinen Härchen vor allem, weil sie nicht gerade angenehm im Mund sind, schließlich haben sie auch Widerhaken und halten sich dann auch gerne an der Zunge fest.

Hagebuttentee ist nicht rot

Selbstgemachter Hagebuttentee ist übrigens nicht rot. Für die rote Farbe bei gekauften Hagebuttentee sorgen beigemischte Blüten von Hibiskus. Aber auch Malve wird verwendet. Diese verändern auch den Geschmack. Denn naturbelassen würde Hagebuttentee eher säuerlich schmecken.

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